Jukss-ABC

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Dies ist eine Zusammenstellung von vielen "Fach-Begriffen" die unter anderem auf dem Jukss gebraucht werden. Als Neuling, aber auch als Alt-Jukssi, kann es immer wieder mal passieren, dass mensch über ein Wort stolpert, das ihm/ihr fremd ist.

Vor dem 2008er Jukss hat sich diese Seite auf einmal stark gefüllt, ihr könnt euch aber immernoch an der Ergänzung beteiligen!


Inhaltsverzeichnis

Organisation/Methoden/...

  • AK – Arbeitskreis – (meist regelmässiges) Treffen von ca. 5-10 Leuten mit einem begrenzten Thema oder Ziel, an dem gearbeitet werden soll; u.a. durch die Regelmässigkeit entsteht oft eine Atmosphäre, die an Schule/Uni-Seminare erinnert und jede Dynamik lähmt. Oft auch Alibi-Aktivität: "Wenn du nicht mehr weiter weisst, gründe einen Arbeistkreis."
  • AG – Arbeitsgruppe – Ähnlich wie Arbeitskreis, jedoch eher von Leuten, die sich besser kennen/kennelernen (Gruppe)
  • Bezugsgruppe – Gruppe aus Leuten, die sich für einen bestimmten Zeitraum, wie z.B. eine Aktion, oder den gesamten Jukss zusammen tut. (Kann natürlich auch über einen längeren Zeitraum existieren.) Meistens haben diese einen gewissen Grundkonsens, z.B. was die Aktionsform oder eine gewisse Weltanschauung betrifft. In der Gruppe wird sich ausgetauscht, mensch findet dort Halt und bei großen Aktionen, wie z.B. den Castor-Protesten, kann ein_e Deligierte_r zwischen dem Deligierten-Plenum und der Bezugsgruppe vermitteln
  • Blüte – für den Jukss in Hamburg entwickeltes Plenums-Alternativmodell, bei dem eine kleine Gruppe Delegierter in der Mitte diskutiert, während die Delegierenden hinter dieser Person sitzen. Bei Unstimmigkeiten kann sich der_die Delegierte umdrehen und mit seiner_ihrer Gruppe rücksprechen; außerdem kann der_die Deligierte jederzeit ausgetauscht werden
  • Fishbowl – Diskussionsmethode: Es gibt einen inneren Kreis, der aus ca. 5 Stühlen besteht. Dort wird ein bestimmtes Thema diskutiert. An der Diskussion kannst du dich beteiligen, indem du dich hinter eine der Personen im inneren Kreis stellst und sie dadurch nach ihrem Redebeitrag ablöst. Diese Methode soll undynamische Großgruppen-Diskussionen in eine Kleingruppen-Diskussion verwandeln und durch das Auswechseln der SprecherInnen Rededominanzen verhindern.
  • Gewaltfreie Kommunikation – Konfliktlösung nach dem Grundmuster: 1) Beobachtung 2) Gefühl 3) Bedürfnis 4) Bitte. Es wird versucht, Konflikte ohne Verurteilungen, Schubladen, Schuld, Druck, oder Gewalt zu lösen.
  • Handzeichen – Sie erleichtern das Kommunizieren und Diskutieren in Großgruppen. Das hin- und her-schütteln der nach-oben-gehaltenen Hände bedeutet z.B. Zustimmung, während Arme, vor der Brust verkeuzt, Ablehnung bedeuten. siehe hierfür auch: http://skillsforaction.twoday.net/stories/5038525/ (in der pdf-Datei[unten]gibts auch Zeichnungen)
  • Hummeln – grosse, wildlebende Bienenart; im Kontext von Kommunikationsformen eine Praxis, bei der Personen ("Hummeln") räumlich zwischen verschiedenen Diskursen pendeln und diese durch ihre Beiträge vernetzen bzw. deren Horizont erweitern / zusätzliche Ideen einbringen; s. a. open space
  • Kleingruppe – Gruppe von ca. 3-5 Leuten, die sich mühelos unterhalten können, ohne sich gegenseitig zu unterbrechen, die sich zuhören können und aufeinander eingehen
  • Konsens – Entscheidung, mit der alle einverstanden sind, oder die nur von wenigen ohne Einlegen eines Vetos abgelehnt wird (bestimmte Methode zur Entscheidungsfindung). Konsensstufen:
    • ich stimme zu und mache mit
    • ich stimme zu und mache nicht mit
    • ich stimme nicht zu, mache aber trotzdem mit
    • ich stimme nicht zu und mache nicht mit (stand aside)
    • ich lege eine Veto ein (= kein Konsens)
    • ich verlasse den Zusammenhang ganz
  • Mitmachgruppe – Gruppe von Leuten, die während des Jukss spezielle Aufgaben übernimmt bzw. koordiniert, z.B. Mitmachgruppe Infothek, Computerraum oder Pressearbeit
  • Moderation – Kommunikationsform, bei der eine oder mehrere Personen (Moderator_innen) in einer Diskussion oder in einem Plenum versuchen, die Redner_innenliste im Überblick zu behalten und neutral zwischen den verschiedenen Positionen zu vermitteln, z.b. durch Zusammenfassungen oder Rückbezüge. Die Aufgaben Redner_innenliste und Vermittlung können von verschiedenen Personen wahrgenommen werden. - In stark polarisierten Diskussionen ist eine neutrale Vermittlung nicht möglich oder nicht glaubwürdig; s. a. andere Kommunikationsformen
  • open space – Methode zur Diskussion oder Ideenentwicklung: Es wird in Kleingruppen diskutiert, aber alle können zu jeder Zeit umherlaufen und wechseln. Jede Gruppe führt sichtbar Protokoll über das, was sie grade redet, damit andere in die Diskussion einsteigen können.
  • Plenum – Vollversammlung, also eine Runde, in der Dinge besprochen werden, die alle angehen; v.a. Organisatorisches; hat meist einen mühsamen Beigeschmack
  • Redeliste – Reihenfolge, in der Leute zu Wort kommen: so wie sie sich gemeldet haben oder quotiert, d.h. z.B. abwechselnd weiblich/männlich (Reissverschlussprinzip)
  • Themenplattform – Räume, Zimmer, Tische (oder was eben zur Verfügung steht), die für einen gewissen Themenkomplex verwendet werden(wie z.B. Gender-Kritik, Anti-Atom, direct Action,...), indem dort z.B. Flyer ausliegen oder Workshops/Diskussionen abgehalten werden
  • Tuschelrunde – Gruppen von max. 5 Personen unterhalten sich kurze Zeit über eine bestimmte Fragestellung. Danach werden die Gruppen neu gemischt. Ziel ist es, möglichst viel direkten Austausch zu haben und evtl. Verabredungen zu treffen. Eignet sich auch als Kennenlern- und was-will-ich-hier-Methode.
  • Workshop – schicker Neologismus (Wortneuschöpfung) für Seminar, oder Gruppenstunde; s. a. Artbeitskreis bzw. Arbeitsgruppe

„Grundsätze“ (?)

  • Anarchie – heisst wörtlich ohne Herrschaft. Häufig wird zwischen politischen (revolutionärer, kommunistischer, Individual- [sehr umstritten] A.) und lifestyle-Ansätzen unterschieden. Politisch einflussreiche Formen des Anarchismus sind seit den 1920er und 1930er Jahren (z.B. Spanien; Bayerische Räterepublik) weltweit verschwunden. - Nach einer anderen Auffassung hat es Anarchie als stabiles politisches System auf der Basis eines vom Denken in Staaten, festen Territorien, abgegrenzten Menschengruppen (Nationen, ...) geprägten Gesellschaftsbegriffs nie oder nur in Ausnahmefällen gegeben, vielmehr käme der Versuch, ein stabiles politisch-anarchistisches System nachzuweisen dem Versuch gleich, einen anarchistischen Staat empirisch zu belegen; nach dieser Auffassung hat es viele Anarchismen gegeben und gibt es auch heute, wobei diese aufgrund des dominierenden Verständnisses vom politschen Anarchismus und einer Staatsfixierung häufig im Verborgenen bleiben. Im gegenwärtigen Verständnis von Anarchie wird eine anarchistische Alltagspraxis (gelebter Anarchismus) von einem plakativen Anarchismus (politischer A., lifestyle-A.), der viel Wert auf repräsentative Formen legt, unterschieden. - Historisch ist A. konzipiert ohne einheitliche Zielsetzung, mit der einzigen Ausnahme, dass jegliche Staatsgewalt und -macht abgelehnt wird. A. soll der Zustand heissen, in dem alle Genoss_innen der jeweiligen Kommune die Produktions- und Reproduktionskräfte und -bedingungen nach ihrem jeweiligen Können und Bedürfnissen selbst organisieren und aushandeln. - Eine kleine Minderheit sich als Anarchist_innen bezeichnender Dogmatiker_innen lehnen nicht nur Staat und Staatsapparate ab, sondern jegliche Hierarchie. Wobei bei einem solchen Hierarchie-Begriff es nebulös wird worum es bei dieser Ablehnung überhaupt gehen soll, denn Abstufungen, nach Wissen, Alter, usw. sind dem Leben immanent.
  • Emanzipation / emanzipatorisch – Befreiung, die mit Erkenntnis verbunden ist, z.B. die Erkenntnis über die Begrenztheit der eigenen Rolle und das Verlassen dieser. Gegenteil von Entfremdung.
  • Hierarchiefreiheit/-abbau - ist Abwesenheit, bzw. der Abbau einer hierarchischen Ordnung. H. ist (gegenwärtig) ein Ideal, dem sich Individuen wie auch Gruppen durch das Bewusstmachen bestehender Hierarchien und deren schrittweisen Abbau nähern können. Kommunikation ist dazu häufig ein Schlüssel.
  • Konsequenz/Radikalität – ersteres bedeutet: wenn eine Analyse als zutreffend erkannt wird, daraus den richtigen Schluss auch im Handeln zu ziehen; zweiteres bedeutet: von der Wurzel her, d.h. eine Analyse, die tiefliegende Ursachen miteinbezieht, und sich nicht vor weitreichenden Konsequenzen scheut
  • Solidarität – Begriff, der dazu geeignet ist, ein konkretes Miteinander und Füreinander durch Abstraktion zu entfremden; häufig in monetären Zusammenhängen verwendet; s. a. Unverbindlichkeit
  • Unverbindlichkeit und Is-mir-egal-StimmungErklärungsansatz: Alles kann, nichts muss. Dadurch werden oft scheinbare Verabredungen getroffen, die dann wegen kurzzeitigem Interessenwandel doch nicht eingehalten werden. Dadurch, dass Verantwortung geteilt wird, lässt sich diese gut auf "die anderen" abschieben. Führt in der Praxis leider oft dazu, dass es immer wieder die selben sind, die sich der unbeliebten Aufgaben annehmen.

In awe of that asnewr! Really cool!

Umwelt

  • antizivilisatorisch – gegen die Zivilisation. Technik und alle anderen menschlichen Errungenschaften ablehnend um in einem vermeintlich ursprünglichen Naturzustand zu leben.
  • Castor – der Kumpel von Pollux, oder: ein Atommülltransport
  • CO2/Klimawandel – das aktuelle Katastrophenszenario, mit dem ein neuer Innovations- und Verteilungszyklus der kapitalistischen Vergesellschaftung legitimiert wird. Klimawandel finden seit der Entstehung des Planeten Erde immer wieder statt - siehe Kalt- und Warmzeitzyklen
  • GMOs – genetically modified organisms = gentechnisch veränderte Pflanzen/Tiere
  • Ökozid – Gleichsetzung von Naturausbeutung mit der Tötung von Menschen aufgrund der Zuweisung zu einem anderen "Volk". Wird v.a. von Ökofaschist_innen verwendet.
  • Patent – Mensch drückt seinen Stempel auf ein Produkt oder Erfindung und kassiert Kohle wenn andere Menschis es benutzen oder aktualisieren wollen.
  • radikale Jugendumweltbewegung ...(?) – ist heute politisch als marginal anzusehen
  • Umwelt – Systemtheoretisch das Aussen eines funktional abgegrenzten Systems
  • Wendland – ländlicher Raum im größten Autobahnloch D-lands (zwischen Berlin, Hamburg & Hannover). Bekannt durch den breiten Widerstand gegen den Castor-Transport nach Gorleben.


  • (und so andere Öko-Problematik-Wörter... fällt mir grad nix zu ein... :-) )

Aktionsformen

  • Adbusting – Werbung verändern mit dem Ziel, diese zu kritisieren oder um andere Inhalte rüberzubringen
  • Baumklettern – Das Besteigen von Bäumen mit entsprechendem Material (Klettergurte, Karabiner usw.)
  • Besetzungen
  • clown army –Armee-Gruppe, die sich als Clowns verkleidet und Amtspersonen u.ä. durch kreative und witzige Aktionen stört oder spiegelt.
  • direct action – politische Aktion, die direkt ist, weil sie entweder die Menschen direkt anspricht, das Ziel des Protestes direkt schädigt oder direkt von den Betroffenen selbst ohne StellvertreterInnen ausgeführt wird. Beispiele sind Straßentheater, Sabotage oder selbstorganisierte Streiks. Grenzt sich ab von Parlamentarismus, Lobbyarbeit etc. Nicht zu verwechseln mit der "Action Directe", einer linksradikalen Terrororganisation aus Frankreich.
  • direkte Intervention – direktes Einschreiten bei problematischen Situationen, z.B. ungewollte Anmache, rassistische Polizeikontrolle
  • EA = Ermittlungs-Ausschuss – Kümmert sich bei Festnahmen bei politischen Aktionen und ähnlichem um Anwälte. Meist nur telefonisch ereichbar (EA-Nummer)
  • Flash Mob – Sehr schnelle Aktion in der Personen unabhängig voneinander zur exakt der selben Zeit etwas machen um auf Sachen hinzuweißen.
  • Forumtheater/Theater der Unterdrückten/verstecktes Theater – Theater auf der Straße, das meist dazu dient, Menschen zum Nachdenken und Eingreifen anzuregen
  • guerilla gardening – 'unerlaubtes' Anpflanzen von Nutzpflanzen/Blumen/... in Parks, auf Verkehrsinseln, Brachflächen oder sonst wo, wo mensch es gerne gemütlicher hätte oder die er zur Nahrungsmittelproduktion nutzen möchte
  • gewaltfreie Aktion – politische oder soziale Widerstands- und Auseinandersetzungsform, die bewusst auf Gewalt gegen andere Menschen verzichtet
  • Jubeldemo – Demonstration für etwas gegen das man eigentlich ist (Übertreiben, damit der Sinn klar wird)
  • Kommunikationsguerilla – meist nicht vollständig verstandenes Konzept der Aneignung, Entführung, Umwidmung von Bestandteilen des Symbolischen Codes zum Zwecke der vollständigen Erschaffung von Situationen. Das Konzept wurde von verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen entwickelt, die sich an der avantgardistischen Revolutionstheorie der SI (Situationistischen Internationalen) orientierten, bzw. versuchten die von der SI vorgeschlagenen und verwandten Methoden des Umherschweifens, der Zweckentfremdung und des unitären Urbanismus (u.a.) anzuwenden, fortentwickeln.
  • kreative Antirepression –Keine Aussage machen und sich trotzdem nicht "klein" machen lassen von Staat, Justiz und oder Bullen.
  • kritische Masse / critical mass – 1.Masse an spaltbaren Nukliden, ab der sich eine Kernspaltung-Kettenreaktion von selbst aufrechterhalten kann 2.Fahrrad-Demonstration 3.Zeitung der BUNDjugend
  • Lock-On – Das Anketten an Gegenständen oder in Pyramiden um z.b. einen Castor zu verhindern oder eine Räumung zu erschweren.
  • mars-TV – Fernsehreporter vom -Mars-, die über die für sie grotesken Gegebenheiten auf der Erde live von der Straße berichten. Hierfür wird nur ein Bettlagen(oder ähnliches) benötigt, aus dem ein Bildschirmrahmen gebastelt wird und 2 Menschen die diesen halten; und natürlich eine_n Marsreporter_in und lustige Verkleidung (nach bedarf schminke) natürlich auch :-).
  • Rote Hilfe – Organisation, die sich um Menschen kümmert, die wegen ihrer politischen Tätigkeit staatliche Repression erfahren. Wichtiger Grundsatz ist die Aussageverweigerung gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft. Herausgerberin der Rechtshilfe-Broschüre "Was tun, wenns brennt?"
  • RTS / reclaim the streets – eine unangemeldete Straßenparty, bei der die "Straße zurück erobert" wird
  • stencils – (Spüh-)Schablonen ermöglichen die Massenreproduktion von schönen und/oder politischen Motiven

mobil

  • Abhänge hinunterrollen -
  • Auf Flugzeugtragflächen mitfliegen - Pan Tau aus der gleichnamigen tschechischen Fernsehserie nutzte diese Form der schnellen Fortbewegung sehr gerne. Stilvolle Kleidung dafür: dreiteiliger Anzug, Fliege, Melone, Regenschirm!
  • Ballonfahren -
  • "Blinder Passagier - Mensch ohne Papier, das sagt er/sie ist Passagierin und welcher sich deshalb die Augen zu hält um nicht gesehen zu werden
  • Drachenfliegen - heutzutage selten, da Drachen sich sehr aus den besiedelten Gebieten zurückgezogen haben.
  • Fahrradfahren -
  • hoboism - in Eisenbahn-Güterwaggons kostenfrei mitfahren
  • Marschieren -
  • Mitfahren im Gefangenentransporter - es hilft vorher Aktionen zu machen, aber einfach unangepasst aussehen oder nicht heimisch sein hilft auch.
  • Reiten - meist auf starke Gewalt basierende Form des Zwingens von als Pferde bezeichneten Lebewesen, die dann Menschen auf Ihrem Rücken tragen, die Pferde sind sich dabei Ihrer eigenen Kraft selten bewusst (parallelen zu menschlichen ArbeiterInnen sind zufällig)
  • Sackhüpfen -
  • Spazierengehen -
  • trampen/autostop/hitchhiking – an der Straße Autos anhalten oder an Tankstellen Leute ansprechen, um zu fragen, ob diese eineN mit dem Auto mitnehmen können
  • Teleportieren -
  • Zugtrampen – am Bahnhof Leute ansprechen, um bei ihnen mit dem Wochenendticket oder Länderticket mitzufahren, das zumeist für 5 Personen gilt

Hallo Eberhard,ich kann die beschriebenen geffchlten Zweifel an einem ameeellingn 2.0 Hype mit einer aktuellen Erfahrung unterstreichen.Wir werben aktuell ffcr ein Online-Voting, dass uns einen Vortrag auf der Utopia Konferenz im Oktober in Berlin ermf6glichen soll. Zur Unterstfctzung haben wir zuerst madfgeblich in der Web 2.0 Welt aufgerufen nur einer von uns, der gerade unterwegs war, hat es via Mail gemacht. Das Resultat ist, dass wir viel mehr Stimmen und Rfcckmeldungen fcber den Mail-Kanal (spe4ter erge4nzt durch Newsletter auch mail) erhalten haben, als durch die Web 2.0 Kane4le, die ja viel mehr Menschen erreichen sollen.Deine These:Die Zeit ist noch nicht reif wfcrde ich mit einer vielleicht noch provokanteren These erweitern:Die Werkzeuge sind noch nicht reifIn meinem Umfeld werden Web 2.0 Tools madfgeblich ffcr Klatsch, Tratsch und die dynamische Aktualisierung der Kontaktdaten genutzt. Intensive Nutzer sind he4ufig Menschen, die nicht mehr dort wohnen, wo sie aufgewachsen sind und Kontakt halten wollen zu ihrem alten Bekanntenkreis oder viel in der Welt unterwegs sind und an verschiedenen Orten Bekanntschaften und Freundschaften haben. Auch hier geht es im Kern allerdings um Klatsch und Tratsch, so wie man frfcher ab und an mal telefoniert hat, wird jetzt eben multimedial in Facebook getratscht. Auch Exhibitionismus mag eine Rolle spielen und die Suche von Minderheiten nach Gleichgesinnten etwa Modelleisenbahn-Freaks. Ffcr dieses Tratschen sind die Werkzeuge auch wunderbar, doch ffcr handeln in Unternehmen, das Aufbereiten von Informationen zur guten Information von Kollegen oder gar eine sinnvolle Abstimmung einer Entscheidung, die dann auch Konsequenzen im unternehmerischen Handeln hat?Wer einen Blog betreibt, weidf wie lange es dauert einen guten Blogbeitrag aufzubereiten und wie viel dcbung es braucht, kurz, pre4gnant und dennoch umfassend die eigenen Gedanken auf den Punkt zu bringen. Dann noch passende Bildchen, die Verweise auf die Quellen und weiterffchrende Infos usw. usw. Die selben Schwierigkeiten hat man bei einem unternehmerisch sinnhaften Facebookeintrag oder YouTube-Filmchen oder auch nur einer SlideShare-Pre4sentation.Da ist es schlicht einfacher und angebrachter erst einmal zu telefonieren, zu chatten oder auch zu mailen. Denn hier habe ich immer noch die Kontrolle darfcber, wer meine Information konsumiert! Und das ist jetzt gar nicht negativ gemeint, im Sinne von Information zurfcck zu behalten oder zu beschre4nken. Der Qualite4tsanspruch an die Pre4sentation und Reife der Information ist dabei viel geringer gerade im Bezug auf ein unternehmerisches Umfeld.Ich denke Unternehmen sind noch lange nicht so weit kulturell mit dieser Minderqualite4t, Unvollendetheit und Fehlerbehaftetheit in den Informationen, auch und gerade im professionellen Bereich, umzugehen (dabei ist mir bewusst, dass die heute professionell erarbeitete Information inhaltlich qualitativ nicht unbedingt besser, allerdings von der Aufbereitung her doch sehr aufwe4ndig ist).Ich denke auch, die Tools sind nicht daffcr gemacht, unternehmerisches Entscheiden und Handeln sinnvoll zu unterstfctzen. Es geht um Klatsch und Tratsch oder anders gesagt um Marketing und Vertrieb. Wenn man gezielt dort eine Umfrage machen wfcrde und nicht im PM dann kf6nnten die Ergebnisse, vermute ich, schon ganz anders aussehen Grudf Gebhard

Lernen

  • Bildungsnetzwerk
  • demokratische schulen
  • Montessorischule – Erziehungs- u. Schulideen, die sich am katholischen Menschenbild von Maria Montessori (einer Duzfreundin von Benito Mussolini - Duce der italienischen Faschisten) orientieren
  • selbstbestimmtes Lernen
  • skill-sharing
  • travelling school of life

Räume/Wohnen

  • Bauwagen, Wagenburg, Wagenleben – Menschen wohnen in umgebauten Bau-,Zirkuswägen oder LKW
  • Besetzungen – leerstehende Häuser werden kurzfristig oder längerfristig besetzt. Dies kann öffentlich, als auch geheim passieren. Auch die Dauer ist unterschiedlich. Mal für eine Partynacht oder z.B. so lang wie möglich. Ungenutzter Wohnraum soll für linke Subkultur und/oder Wohnprojekte genutzt werden.
  • Freiraum – Ort, Zeit, oder Teil des Lebens, der/die nicht von Verwertungszwang, repressiven Normen, oder Hierarchien dominiert werden soll.
  • FuWo – Funktionales Wohnen. Wohnung oder Haus ohne Privatzimmer, bei dem jedes Zimmer einen speziellen Zweck (z.B. Werkstatt, Bibliothek, Schlafen) hat.
  • offener Raum/open space
  • squat – englisch: ein besetztes Haus etc.

IMHO you've got the right asnewr!

That's the best aneswr of all time! JMHO

Puno pozdrava svima koji podržavaju ovu sratnicu! Podršku Gaddafiju propagiram od početka rata. Kad me pitaju za stav o Libiji i našem Pustinjskom Lavu Gaddafiju ja svima s ponosom kažem da sam celim bićem uz njega jer mi je stalo da moja buduća deca žive u svetu u kome neće imati strah od Novog Svetskog poretka koji polako ali sigurno napreduje u misiji da se ostvari! Ja sam uz Gaddafija jer ne želim da ljudi žive u strahu da će ih NATO bombardovati samo zato što se sa njima ne slaže. Želim svet u kome ćemo svi biti slobodni, u kome će zelena zastava biti zastava svakog muškarca i žene, kao simbol slobode, mira, ljubavi, prosperiteta Čitala sam Zelenu knjigu našeg Pukovnika i ta koncepcija mi se dopada s obzirom da mi se čini da je njegova ideja socijalne pravde mnogo bolja nego ideja zapadne demokratije .Puno pozdrava još jednom i hvala za sajt!Viva Libya! Viva Gaddafi!

Kritikpunkte am "System"

  • Antisemitismus -
  • Kapitalismus – gegenwärtiges Wirtschaftssystem, das totalitär ist (erstreckt sich auf alle Lebensbereiche, ein Entwischen ist kaum möglich) und einen großen Teil der Menschen ausbeutet
  • Kolonialismus
  • Sexismus – Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (innerhalb der patriarchalen Gesellschaft v.a. von Frauen)
  • Rassismus
  • Verklemmtheit -
  • Unfreiheit -
  • Dummheit -
  • Gentechnik – Methode zum gezielten Manipulieren von "Erbeigenschaften"
  • Atomkraft – ist (scheinbar) klimafreundlich... wenn die Ressourcenrechnung oberflächlich gemacht wird
  • Arbeitszwang -
  • Gentrifizierung – Kiezaufwertung, verbunden mit steigenden Mieten und anderen sozialen Ausschlussmechanismen
  • Eliten/Autorität
  • G8 – war gestern
  • Lookism – Diskriminierung von Menschen, die nicht in das gesellschaftliche Schönheitsideal passen
  • Homophobie – Diskriminierung aufgrund von (gelebter) Homosexualität
  • Entfremdung – kann ganz schnell geschehen; wer zum philosophischen Konzept der E, mehr wissen will kann im gleichnamigen Buch von Rahel Jaeggi lesen (Campus Verlag, Ffm 2006)
  • Esoterik -

Jukss-Orga & Orgastruktur

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