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Reader Kochen – JukssWiki

Reader Kochen

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Verpflegung auf selbstorganisierten,hierarchiefreien Camps u. Grossveranstaltungen:

Auf Veranstaltungen stehen Workshops und Seminare im Vordergrund; jedoch ist die Verpflegung ein wichtiger Baustein fuer eine positive Veranstaltung und Stimmung.

Wie wird dies erreicht?

Menschen, denen dieses Thema besonders wichtig ist, sollten sich bereitsein halbes Jahr vor der Veranstaltung vorbereiten, indem sie sich treffen u. realistisch einschaetzen, ob das Event mit Leuten die fit sind im Kochen ("Laien") durchgefuehrt werden kann und soll, oder ob es Sinnvoll ist eine Kochgruppe zu engagieren, welche vor Ort ihr Wissen weitergibt;sprich; praktisches learning by doing.

Essensbedarfsermittlung:

Hierbei spielt die Anzahl der Teilnehmenden, die am meisten vertretene Altersgruppe (da fuer Kinder weniger, fuer Jugendliche mehr und Senioren weniger als eine ganze Erwachsenenportion, was den Angaben in den normalen Kochbuechern entspricht.)

Zielsetzung sollte bei der Kochorganisation sein; dass jeder satt wird, (lieber Reste kreativ verwerten, als hungrige Teilnehmer),jeder taeglich eine warme Mahlzeit bekommt; ein Rhythmus(welcher an den den Beduerfnissen der Teilnehmerfestgelegt wird) bei der Essensausgabe besteht;(fuer Familien mit Kindern besonders wichtig!)z.B.gab es auf einer mehrtaegigen Veranstaltung mit engagiertem Kochteam mit Beteiligung der Teilnehmer um 9.00 -11.00 Fruehstuechsbuffet, ein Zwischenmahlzeitenbuffet mit Obst, Johurt u.a.,um 13.30 warmes Mittagessen mit Ausgabe/Portionierung; ein Zwischenmahlzeitenbuffet, um 18.30 warmesportioniertes Abendessen,mit der Moeglichkeit sich auch spaeter noch daran zu bedienen wenn alle was hatten (Erstesser hatten immer den Vortritt vor den Zweitessern in der Schlange.

Vermeidung von Erkrankungen:

hierzu ist es wichtig Unvertraeglichkeiten (z.B. Milchzuckerunvertraeglichkeit, Glutenunvertraeglichkeit, Diabetes ect.) und Ernaehrungsformen( z.B.keine Gentechnisch veraenderten LM,Vegetarier, Rohkoestler und Veganer ) der Kernkochgruppe oder ueber ein Medium z.B. Essensinfonotizbuch, (welches von jemandem im Blick behalten wird) mitgeteilt wird, dies kann auch bei der Anmeldung angegeben werden;

Um das Lager sollten sich Leute kuemmern, welche ein Trockenlager fuer Nudeln, Reis u.Co, nebst Frischelager fuer Gemuese, Obst, Eier u.andere leicht verderblichen LM welches kuehl zw. 5-7 Grad C sein sollte u. nicht zu trocken;einrichten.Auch sollten im kuehlen, abgedeckt schon gegarte LM aufbewahrt werden,(damit sie laenger frisch bleiben).

Hygiene ist gerade im Zusammenhang mit Kochen u. Grossveranstaltungen ein sensibles Thema, da leicht ueber das Essen Keime uebertragbar sind; somit, sollte sich auch hiermit bei der Vorbereitung beschaeftigt werden. Beim Gesundheitsamt sind Informationsblaetter zur Hygiene in der Grossverpflegung erhaeltlich, die bei dem Event gut zugaenglich gemacht werden sollten u. auch von der Kernkochgruppesollten auf Hygiene geachtet u. hingewiesen werden.

Die Theorie: KüFA (= Küche Für Alle)

Achtung: Aufgrund von Infrastruktur- und Personenmangel bisher eher unerprobtes Experiment; wenns nicht klappt, tuts weh (echt)...

Die Fulltime TeiliVokü

Dieses Jahr hat sich das Orgateam dankend von der guten alten Dienstleistervolxküche verabschiedet und beabsichtigt damit, dass auch der Bereich der kulinarischen Genüsse von nun an selbstorganisiert funktionieren soll.

  • Viele Ängste und Fragen tauchen damit auf, schließlich ist die Nahrungsmittelversorgung ein sensibles Thema:
  • Werden sich genug Leute beteiligen, so dass es jeden Tag warme Gerichte gibt?
  • Was koche ich für wieviele Leute?
  • Wieviel Leute muss ich zum Schnippeln zusammenbekommen, wenn ich wieviel kochen will?
  • Was kann ich wo einkaufen?
  • Was kann ich wo containern?
  • Wie funktioniert die Lebensmittelkasse?
  • Was muss ich hygienetechnisch beachten?
  • Wie wasche ich effektiv und wassersparend riesige Töpfe ab?
  • Wie koche ich vegan?
  • Wie hindere ich mich selbst am naschen?

Hilfe!

Um diese Fragen zu beantworten, werden Leute eingeladen, die bereits Erfahrungen mit großen Voküs haben und diese weitergeben wollen. Es wird immer wieder „Wie mache ich Vokü?“-Workshops geben, die idealerweise recht anschaulich und praxisnah sein werden.

Zusätzlich werden Hinweise auf Zetteln ausgehangen und Literatur ausgelegt, in denen bei Zweifeln und Streitfragen nachgeschlagen werden kann.

Essen jederzeit

Damit es keine Engpässe gibt, weil eine einzige Kochgruppe damit überfordert ist, für 300 Leute auftischen zu müssen, haben wir uns ein anderes Modell als das der regelmäßigen Essenausgabe überlegt: verschiedene Kochgruppen können unterschiedliche oder gleiche Gerichte in kleinen Mengen den ganzen Tag über kochen. Es erscheint uns einfacher, über den Tag hinweg kleinere als innerhalb kurzer Zeit riesige Mengen zu kochen.

Dadurch entsteht möglicherweise auch eine größere Vielfalt an Speisen, womit den unterschiedlichen Vorlieben der Leute entsprochen werden kann. Menschen mit Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten können so ihr eigenes Süppchen kochen oder kochen lassen.

Biorythmus rules

So finden hoffentlich alle etwas, das ihnen schmeckt. Zudem können individuelle Tagesrhytmen berücksichtigt werden. Nicht alle haben zu selben Zeit Hunger, die meisten sind froh, auch zwischendurch mal kleinere Portionen essen zu können als sich in kurzer Zeit massenhaft Essen reinschaufeln zu müssen. Wenn du es nicht gewohnt bist, deine Esspausen deinem Biorythmus anzupassen, ist der JUKSS eine Gelegenheit, den mal herauszufinden. Essen aus Langeweile is jedenfalls unangebracht ... hierzu gibts den AK LangeweileEssen.

Offenes Buffet

Unterstützend gibt es die neue Einrichtung eines „Offenen Buffets“, wo kalte Nahrungsmittel - unter anderem Brot und Aufstrich - auf ihre magensaure Vernichtung warten. Hier könnt ihr Weihnachtskuchenreste, Containerfood und Gekauftes für alle zugänglich machen.

Und alles ohne Tierprodukte?

Fleisch und Tierprodukte werden für den JUKSS aus ökologischen, ethischen und gesundheitlichen Gründen nicht vom Orgateam organisiert. Wer sich selbst Fleisch, Milch, Joghurt etc. besorgt und sich zubereitet, muss mit Reaktionen von Veganern und Vegetariern rechnen.

Jeden Tag müssen sich also mehrere Vokügruppen zusammenfinden und sich koodinieren. Bei einer geschätzen Anzahl von 300 Leuten ist es möglich, dass sich dabei nicht immer dieselben Leute überarbeiten. Deine Beteiligung ist gefragt!

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